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Martin Rummel – Violoncello

Martin Rummel, Jahrgang 1974, studierte bei Wilfried Tachezi, aber hauptsächlich bei William Pleeth, dessen letzter Schüler er ist, und bei Maria Kliegel. Sein Repertoire (u.a. ca. 35 Cellokonzerte) erstreckt sich vom Barock bis zur Gegenwart. Persönliche Zusammenarbeit mit zahlreichen Komponisten, darunter Alfred Schnittke, Sofia Gubaidulina, Howard Blake und Graham Whettam, führte bisher zu rund 20 Ur- und zahllosen nationalen Erstaufführungen.

Im Laufe der letzten Jahre war er u.a. zu Gast im Konzerthaus in Wien, dem Brucknerhaus Linz, der Tonhalle Düsseldorf, dem Krannert Center in Urbana, beim „Carinthischen Sommer“, dem „Varna Summer“ und der „Biennale di Venezia“. Sein Amerika-Debüt im September 2000 mit Tschaikowskys „Rokoko-Variationen“ wurde mit standing ovations gefeiert. – Als Kammermusiker arbeitet Martin Rummel u.a. mit den Pianisten Yuri Boukoff, Jörg Demus, Homero Francesch, Andreas Frölich, Paul Gulda, Ian Hobson, Adrian Oetiker und Norman Shetler, den Geigern Dénes Zsigmondy und Nora Chastain, den Klarinettisten Dimitri Ashkenazy und Eduard Brunner, der Sängerin Elisabeth von Magnus, der Bajan-Spielerin Elsbeth Moser, dem Anton Bruckner Quartett, dem Akadémia Quartet Budapest und dem Minguet Quartett. In den letzten Jahren hat er diese besondere Liebe zur Kammermusik immer wieder als künstlerischer Leiter von verschiedenen Festivals unter Beweis gestellt.

Martin Rummel lebt in Wien und ist Vorstandssprecher der Stiftung „Instrumente für Talente“, künstlerischer Leiter des „Klassik Musikfest Mühlviertel“, künstlerischer Berater des Zentrums für Interkulturelle Begegnung der Jüdischen Gemeinde Baden bei Wien und, gemeinsam mit dem Pianisten Roland Krüger, künstlerischer Leiter von „Kassel: Junge Klassik!“. Nebenbei entstanden gemeinsam mit Reinhard Cebulla zwei Kriminalromane („Partita Opus Eins“ und „Suite Opus Drei“), die als „Musikalische Kriminalgrotesken“ 2002 und 2005 im Brockmeyer Verlag Bochum erschienen.

Rummel hat in jüngster Zeit besonders durch seine kommentierten Notenausgaben der Etüdenwerke von David Popper, Jean Louis Duport und Friedrich Grützmacher im Bärenreiter-Verlag und die begleitenden CDs bei Musicaphon weltweite Anerkennung gefunden. Daneben hat er zahlreiche weitere CDs eingespielt, zuletzt die Werke für Violoncello und Klavier von Beethoven mit Gerda Guttenberg und das Schubert-Quintett mit dem Akadémia Quartet Budapest.
 


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