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Lisa Smirnova – Klavier

Lisa Smirnova, 1972 in Moskau geboren, lebt seit 1991 in Österreich. Sie begann im Alter von 4 Jahren mit dem Klavierspiel. In Moskau studierte sie am Tschaikowsky Konservatorium bei Lev Naumov und schloß ihr Studium mit Auszeichnung an der Universität Mozarteum bei Karl-Heinz Kämmerling ab. Meisterkurse bei Maria Curcio in London und bei Robert Levin vervollkommneten ihre Ausbildung. Sie gewann zahlreiche internationale Preise (u.a.1993 den Brahms-Preis) und zählt zu den vielseitigsten Solistinnen ihrer Generation.

Als Zwanzigjährige debütierte sie in der Carnegie Hall in New York, und ging auf ihre erste Tournee nach Japan. Es folgten Auftritte in der Wigmore Hall London, im Concertgebouw Amsterdam und im Wiener Konzerthaus, 1996 debütierte sie mit Benjamin Schmid bei den Salzburger Festspielen. Sie ist auf den bedeutenden europäischen Konzertpodien sowie bei den wichtigsten internationalen Festivals (u.a. Salzburger Festspiele, Mozart-Woche, Schleswig Holstein Festival, Internationale Musikfestwochen Luzern) zu Gast und wird von zahlreichen Orchestern (u.a Mozarteum Orchester Salzburg, Beethoven Akademie Antwerpen, Ungarische Symphoniker Budapest) als Solistin engagiert.

1993 errang sie den Brahms-Preis des Schleswig-Holstein-Musikfestivals und ist auch bei diesem Festival regelmäßig zu Gast. Sie erhielt Einladungen von vielen Orchestern u.a. vom Mozarteum Orchester Salzburg, NÖ Tonkünstler-Orchester, Beethoven Academie Antwerpen, Württembergischen Philharmonie und Sinfonia Varsovia. Mit bemerkenswerten Interpretationen der Wiener Klassik und Schuberts erwarb sie sich international einen ausgezeichneten Ruf.

Lisa Smirnova widmet sich auch intensiv der Kammermusik. Zu ihren regelmäßigen Partnern zählten Musikgrößen wie Dmitry Sitkovetsky, Antje Weithaas, Clemens Hagen, Benjamin Schmid, Thomas Zehetmair, das Leipziger Streichquartett, Belcanto Strings, Sergej Nakariakov, die Bläsersolisten der Berliner Philharmoniker und die Mitglieder des Astor Piazzollas New Tango Quintetts.

Zahlreiche Fernseh- und Rundfunkaufnahmen wie z.B. ORF, NDR, BBC, Radio France; mehr als 10 CD-Einspielungen dokumentieren ihre außergewöhnliche Laufbahn, darunter Einspielungen der Klavierkonzerte von Haydn und Beethoven, sowie von den Sonaten für Klavier zu vier Händen von Mozart und die gefeierte Einspielung des Gesamtwerkes von Ernst Bloch für Viola und Klavier mit Daniel Raiskin.
 


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