Chronik - 6. Kammermusikfest 2000

ARKADIJ MARASCH
geb. 1958 in Leningrad (heute St. Petersburg). Von 1967 bis 1981 studierte er bei Viktor Libermann und Boris Gutnikow am Leningrader Konservatorium. 1981 wurde ihm der Erste Preis beim Allunionswettbewerb der UdSSR zuerkannt. Bereits 1983 berief man den talentierten Geiger zum Professor für Violine am Konservatorium Leningrad, wo Marasch zugleich als Aspirant von Boris Gutnikow wirkte. In den Jahren von 1981 bis 1989 war er Orchestermitglied des renommierten Leningrader Kirow-Theaters. Ab 1987 amtierte er darüber hinaus auch als Konzertmeister des Kammerorchesters Leningrader Solisten, ehe man ihn 1989 als Mitglied in die Reihen der Leningrader Philharmonie holte. Der Geiger nahm ausserordentlich erfolgreich 1988 am Internationalen Violinwettbewerb Alberto Curci in Neapel teil, wo man ihm ein Ehrendiplom zuerkannte.
1991 übersiedelte Arkardi Marasch nach Deutschland, wo er seither als erster Konzertmeister des Orchesters des OPERNHAUSES HALLE arbeitet. Kurz darauf wählte man ihn auch zum künstlerischen Leiter des Kammerorchesters collegium instrumentale halle. Er gab in den letzten Jahren eine Reihe vielbeachteter Konzerte, sowohl als Solist in den Sinfonie- und Kammerorchesterkonzerten des Opernhauses Halle, als Gastsolist in mehreren europäischen Ländern wie auch als subtiler Kammermusiker.
1996 errang er den 2. Preis (1. Preis wurde nicht vergeben) bei dem 6. Internationalen Wettbewerb in Gernsbach.
Der Geiger spielt zur Zeit eine Violine von Mattio Gofrilleri (Venedig a lŽInsegna di Cremona) aus dem Jahre 1691, die ihm als Leihinstrument von der schweizerischen Maggini-Stiftung zur Verfügung.




Orgelkonzerte u. Orgelzyklus 2002