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Chronik - Geschichte






ZUR GESCHICHTE DES
KAMMERMUSIKFESTES HOPFGARTEN

Im ersten Prospekt des Kammermusikfestes 1995 steht: "....aus einer Benefizveranstaltung für die Pfarrkirche Hopfgarten wuchs eine Freundschaft ... daraus entstand die Idee eines Musikfestivals zur Finanzierung der Orgel .. wenn viele gerne kommen ... wer weiß, was da noch alles drin ist ... die Freude am Guten und Schönen möge uns begleiten ..." gezeichnet von Pfarrer Mag. Nikolaus Erber und Hansjörg Weiskopf.
Ramon Jaffé schrieb damals: "Nach einem Konzert keimte bei einem Gespräch zwischen Pfarrer Nikolaus Erber und mir die Idee eines kleinen Kammermusik-festivals, das in erster Linie das Ziel verfolgt, in herrlicher Umgebung sowohl den Zuhörern - auch den ganz jungen - als auch den Musikern viel Freude zu bereiten."
Benjamin Schmid schrieb dazu: "Von Anfang an hatte ich keinen Zweifel am Gelingen dieser kleinen Festival-Woche. Es gab in einer Atmosphäre, von der sich Musiker gerne anstecken lassen, schon etliche schöne Konzertstunden in Hopfgarten. In der guten Zusammenarbeit mit Klaus Erber und Hansjörg Weiskopf läßt sich dieses Projekt realisieren."
Das Programm des ersten Festes: "3 mal 3 Komponisten - verschiedene zeitliche Epochen - unterschiedliche Kulturkreise".
So erklangen an 3 Abenden Werke von F. Schubert, A. Dvorak und D. Schostakowitsch.
In der Tiroler Tageszeitung hieß es damals: " Freudiges und inniges Musizieren aus dem Herzen - Das publikumswirksame erste Kammermusikfestival von Hopfgarten war ein Erfolg - Ein Hauch von Lockenhaus. - Ein Fest der Kammermusikfest ohne Frack und Zylinder - Kammermusik, die kaum mehr Wünsche offen läßt."

Adi Holzer gestaltet das erste Plakat, das uns seitdem begleitet.
1996 erhalten wir durch die fachliche Beratung von Andreas Frölich den neuen Bösendorfer Konzertflügel.
Soja Litwinowa und Galina Gorowaja gestalten malerisch die transparente Akustikwand auf der Bühne und schenken dieses Meisterwerk dem Festival.
Zum grafischen Logo für das Fest wird die sitzende Lyraspielerin von Galina Gorowaja.

Ermutigt durch den Erfolg reihten sich inzwischen fünf weitere Feste hinzu.
1998 war das große Fest der Orgelweihe. Auf die Orgel hin hatte ja das Kammermusikfest begonnen.
So heißt es in der Einladung zum Fest 2000: "Wir haben jetzt die Möglichkeit auch die neue Kirchenorgel mit einzubeziehen."

In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass viele Menschen, Betriebe und Gaststätten dieses Fest mitgetragen haben. Freies Quartier, Einladungen zu köstlichen Gastmählern von seiten der Wirte und auch Privater, großzügige finanzielle Unterstützungen machten diese Musikfeste möglich.

In diesem Jahr 2001 steht das Fest unter dem Motto ÖSTERREICH.
Ramon Jaffé hat die künstlerische Leitung mit großem persönlichen Einsatz und spürbarer Liebe zu diesem Festival all die letzten Jahre übernommen.
So geben die Werke, die hier erklungen sind und die Künstler, die sie mit Begeisterung gespielt haben ein buntes Bild des Hopfgartner Kammermusikfestes.