Chronik - 7. Kammermusikfest 2001

PETER BARCABA
Peter Barcaba wurde 1947 in Wien geboren, er erhält bereits früh privaten Klavierunterricht; er studiert Klavier, Komposition, Tonsatz und Interpretation nach Heinrich Schenker. Er absolviert Meisterkurse unter anderem bei Adarn Harasiewicz, Bruno Seidlhofer, Wilhelm Kempf Conrad Hansen, Halina Czerny-Stefanska und R.Stefanski. Seit 1984 ist Peter Barcaba Professor für Tonsatz nach der Methode Heinrich Schenkers an der Musikhochschule Wien und übernimmt nach dem Tod Prof.Franz Eibners dessen Lehrkanzel; es erscheinen zahlreiche Publikationen über die Vortragslehre Heinrich Schenkers. Ab 1993 Übernahme einer Klavierklasse an der Wr.Musikhochschule. Ab 1980 widmet sich Barcaba intensiver Konzerttätigkeit. Es folgen Konzerte mit Vorträgen, Seminaren, und internationalen Kongressen in Frankreich, Deutschland, Italien etc. aber auch eine umfassende Tätigkeit als Kammermusiker und Liedbegleiter u.a. von Hans Hotter und Sofia Larson. Seit 1989 ist er Pianist der Kammerinusik-Vereinigung Wien, durch die mehrere Kompositionen uraufgeführt wurden; diverse CD Produktionen u.a. Klavierquartett op. 13 (R. Strauss), mit Mitgliedern des "Stradivari-Sextetts". Leitung von Meisterkursen in Kroatien, Österreich, Deutschland und den Niederlanden; Wiener Meisterkurse (94,95).
Aus seinem kompositorischen Schaffen: Klaviertrio 94 (Ottawa, 96), Fantasie für Viola solo (Urauff. 94, Solist Yossi Gutmann), Divertimento für Kammerorchester (Otto Wagner?Kirche am Steinhof/Wien 95), Streichsextett 1995 (St.Petersburg, Stradivari-Sextett; Palais Schwarzenberg 5.Konzert März/97), Klavierkonzert op. 15 (Uraufführung beim Carinth. Sommer 98), Klezmer-Serenade op.18 (Wien 1999), Abendmahl op. 21 Kantate für Solostimmen und Orchester (Kunsthalle Krems 2001).




Orgelkonzerte u. Orgelzyklus 2002