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Presse

Rekordbesuch beim 7. Kammermusikfest Hopfgarten

Kammermusik aus Österreich begeisterte die Zuschauer in Hopfgarten

Über mehr Besucher als je zuvor durften sich heuer die Organisatoren des Hopfgartner Kammermusikfestes freuen: An die 1000 Musikliebhaber besuchten die drei Konzertabende in der Brixentaler Marktgemeinde.

Freude über diesen Erfolg natürlich bei Organisationschef Pfarrer Nikolaus Erber und dem künstlerischen Leiter Ramon Jaffé, denen es in den vergangenen Jahren gelungen ist, mit viel Engagement und Enthusiasmus ein Festival ins Leben zu rufen, das sich mit seiner musikalischen Qualität von einem Insidertipp für Klassikliebhaber zu einem Fixpunkt im Tiroler Kultursommer entwickelt hat.


Ramon Jaffé verstand es dabei stets, das Publikum behutsam auch an die Kompositionen der "neuen Musik" heranzuführen. Es ist die ausgewogenen Mischung von "alt" und "neu", die das Hopfgartner Kammermusikfest von vielen anderen Festivals angenehm unterscheidet und die auch von den Zuhörern honoriert wird. Kein Zufall, daß gerade die Cello-Sonate von Peter Barcaba (mit dem Komponisten selbst am Klavier und Ramon Jaffé am Cello) am zweiten Konzertabend einer der Höhepunkte des Festivals war ? und das neben starker "Kokurrenz" von Mozart, Beethoven und zwei herrlichen Strauss-Walzern in der Bearbeitung von Berg und Webern.
Ähnliches war übrigens schon beim ersten Konzert in der Pfarrkirche zu bemerken, wo das zeitgenössische Streichtrio von Gerhard Schedl von vielen Zuhörern als das heimliche Glanzlicht des Abends empfunden wurde, ein anspruchsvolles Werk, das sich jedoch harmonisch in den Konzertabend mit Werken der "alten Meister" Mozart, Brahms, Monn und Wagenseil einfügte.


Höhepunkt des dritten Konzertes war - neben einer humorvollen Interpretation von Beethovens 5. Sinfonie für zwei Violoncelli - das abschließende Schubert-Oktett in F-Dur, ein sehr selten aufgeführtes Werk, das die Zuschauer vollauf begeisterte und das die Extraklasse der in Hopfgarten engagierten Musiker so richtig zur Geltung kommen ließ.
(Albin Ritsch)





Danke für das Kammermusikfest!

Wenzel Fuchs sagte mir letztes Jahr, dass dieses Kammermusikfest von Hopfgarten vom Niveau und von den Rahmenbeding-ungen her eines der schönsten sei. Die Musiker bestätigen es immer wieder neu. Heuer danke ich besonders Albin Ritsch für die ausgezeichnete Pressearbeit und Erstell-ung der Programme, Elisabeth Hoschenk für die Korrespondenz und finanzielle Abwickl-ung, Josef Gandler für die logistische Hilfe, Walter Möllinger in der Koordination, Dieter Trägner und Andreas Höck, allen Helfern, Sponsoren, Gastgebern, für Unterkunft und Verpflegung, für die Unterstützung vom Land und der Marktgemeinde, Tourismus-verband u.a. Danke!!

Nikolaus Erber