Chronik - 1. Kammermusikfest 1995

FRANCOISE GROBEN
wurde in Luxemburg geboren und begann mit dem Cellospiel am Konservatorium ihrer Heimatstadt bei Georges Mallach. Ihr Studium absolvierte sie in der Meisterklasse von Boris Pergamenschikow an der Musikhochschule in Köln. Außerdem war sie Schülerin von William Pleeth und Daniel Schafran. 1990 errang Francoise Groben beim internationalen Tschaikowsky Wettbewerb den 2. Preis. Im selben Jahr debütierte sie beim Schleswig-Holstein Musikfestival mit dem Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter der Leitung von Dimitri Kitajenko.
Ihre Konzerttätigkeit erstreckt sich über ganz West- und Osteuropa, Nordamerika und den Fernen Osten. Sie wurde eingeladen zu internationalen Musikfestivals (Berliner Festwochen, MDR Musiksommer, Festival in Montpellier) und spielte als Solistin mit vielen Orchestern, wie z.B. dem Staatsorchester der UdSSR, dem Jerusalem Symphony Orchestra oder dem Japan Philharmonic Orchestra. 1993 erhielt sie die Einladung von M.Rostropowitsch für die Midem in Cannes.
Francoise Groben ist eine gefragte Kammermusikerin und ist seit 1998 Cellistin des neugegründeten Zehetmair Quartetts. Sie machte zahlreiche Fernseh- und Rundfunkaufnahmen und CD-Einspielungen u.a. für Sony, Naxos und EMI/Capriccio.
Im Herbst 1999 produzierte sie mit dem Orchestre Philharmonique de Luxembourg unter der Leitung von David Shallon eine neue CD.
Sie spielt ein Cello von Matteo Goffriller aus dem Jahre 1695.
Kammermusik zu dritt ist für mich eine der schönsten Arten des Austausches und Gestaltens, ist Anregung und Herausforderung zugleich - und macht einfach Spaß zu musizieren.